Kultur
Eröffnung des Stadtteiltreffs Veielbrunnen
Baubürgermeister Matthias Hahn hat zusammen mit Antje Hofer und Klaus Kurzweg, die für die Gemeinwesenarbeit (GWA) im Stadtteil zuständig sind, sowie mit Regine Herdecker, Andrea Knieß und Carola Freimann von der Bürgerinitiative Veielbrunnen am Freitag, 11. November, den Stadtteiltreff Veielbrunnen in Bad Cannstatt eröffnet.

Der Stadtteiltreff hat sein Domizil im ehemaligen “Pförtnerhäuschen“ in der Morlockstraße 18, Träger ist das Jugendamt. Die Gemeinwesenarbeit “GWA - Aktiv im Stadtteil Veielbrunnen-Neckarpark“ arbeitet dort seit zweieinhalb Jahren.

Zwischen 2008 und 2010 wurde das teilweise unter Denkmalschutz stehende Lagerhaus-Ensemble um das 1921 erbaute Kontor im Bellingweg 21 saniert. Anfang des Jahres hat hier das Stadtarchiv seine Pforten geöffnet: “Dies ist ein deutlich sichtbares Zeichen für die Entwicklung im Stadtquartier Veielbrunnen“, erläuterte Bürgermeister Hahn.

Der Stadtteiltreff im Pförtnerhäuschen des Stadtarchivs soll das Zusammenwachsen der Alteingesessenen und der neuen Bewohner im Quartier fördern und bietet viele Gelegenheiten, einander zu begegnen: zum Beispiel beim Mutter-Kind-Frühstück, beim Seniorencafé, bei kulturellen Aktivitäten oder bei Veranstaltungen zu Themen des Neubau- und Sanierungsgebiets. Langfristig sollen für den “Stadtteiltreff“ Räume im neuen Stadtteil Neckarpark geschaffen werden.

Brücken schlagen zwischen alt und neu

Antje Hofer und Klaus Kurzweg wollen vor allem die Identifikation der Bewohner mit ihrem Stadtteil stärken. Zudem möchten sie die Bewohner für ihre und die Belange des Stadtteils aktivieren. Im Blick auf die künftige Bebauung des Neckarparks will die GWA Brücken zwischen dem 150 Jahre alten Stadtteil Veielbrunnen und dem künftigen angrenzenden Neubaugebiet schlagen. Die Bürgerinitiative Veielbrunnen unterstützt die GWA dabei tatkräftig.

Der “Stadtteiltreff Veielbrunnen“ umfasst rund 150 Quadratmeter: ein größerer Raum für Veranstaltungen im Erdgeschoss, ein Gruppenraum und ein Büro im Obergeschoss. Das Dach wurde erneuert und gedämmt. 

Das Pförtnerhäuschen selbst steht nicht unter Denkmalschutz, wird aber im Zusammenhang mit dem Archiv als Teil des Gesamt-Ensembles betrachtet. Bürgermeister Hahn: “Entsprechend behutsam wurde deshalb die Ziegelfassade herausgeputzt. Die Wärmedämmung wurde innen angebracht.“

Das Gebäude wurde grundlegend modernisiert. Dach, Fenster, Türen sowie die Haustechnik wurden erneuert.

Die Sanierung wurde im Rahmen des Bund-Länder-Programms Stadtumbau West vom Bund und dem Land Baden-Württemberg gefördert.

Die Gemeinwesenarbeiter vor Ort, Antje Hofer und Klaus Kurzweg, sind unter Telefon 0711/ 216-919 99 erreichbar.





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