Beim Geldabheben an einem offenbar mit Aufsatzgeräten manipulierten Geldausgabeautomaten im Vorraum einer Bank waren am Samstag (12.11.2011) die Kartendaten eines Bankkunden ausgelesen und die dazu gehörende PIN ausgespäht worden.
Am Mittwoch (16.11.2011) wurde an zwei Geldausgabeautomaten in Russland mindestens vier Mal Geldbeträge zwischen 300 und 2 000 Euro abgehoben.
Nachdem der Bankkunde auf den Kontoauszügen die Abhebungen entdeckt hatte, informierte er seine Bank und erstattete Anzeige bei der Polizei.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 8990-5461 entgegen.
Tipps zum Schutz vor Skimming
Kein Geldinstitut verlangt für den Zugang zum Eingangsbereich der Bank die Eingabe der PIN. Wenn Sie mit Ihrer Bankkarte den elektronischen Türöffner zum Vorraum der Bank bedienen, geben Sie an diesem Kartenlesegerät niemals die PIN ein. Wenn Sie mehrere Bankkarten haben, benutzen Sie zum Türöffnen und zum Geldabheben unterschiedliche Karten.
Selbst wenn Ihre Daten ausgespäht werden, passen PIN und Kartendaten nicht überein und können nicht missbraucht werden.
Lassen Sie sich beim Geldabheben von niemandem über die Schulter schauen. Achten Sie darauf, dass der Nächste hinter Ihnen Abstand hält.
Lassen Sie sich am Geldausgabeautomaten nicht von Fremden ansprechen, ablenken oder dazu auffordern, die PIN mehrfach einzugeben.
Brechen Sie gegebenenfalls den Abhebevorgang sofort ab.
Schirmen Sie beim Eingeben Ihrer PIN immer Ihre Hand ab, so dass niemand - auch kein Kameraauge - erkennen kann, welche Zahlenkombination sie auf der Tastatur eingeben.
Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen und wenden Sie sich bei Auffälligkeiten umgehend an Ihr Geldinstitut.


